Die Dettinger Passion

Fresken von Reinhold Ewald
in der Pfarrirche St. Peter und Paul zu Dettingen am Main

Berühmt wurde die Kirche in Dettingen in erster Linie wegen ihrer Fresken zu Kreuzweg und Marienleben. Das monumentale Altarbild zeigt die Kreuzigung Jesu in äußerst expressiver und formal hervorragend durchgebildeter Gestalt. Dieses Bild ist gewissermaßen der Schlüssel zum Verständnis der Kirche als sakraler Raum, als Ort, an dem Himmel und Erde sich verbinden.
Die vierzehn Kreuzwegstationen (2,8 m hoch und bis zu 4 m breit) umschließen den Gemeinderaum von beiden Seiten und geben ihm zusätzliche Weite.
Vier Bilder zum Marienleben schieben sich wie eine Ikonostase zwischen Schiff und Chor und durchkreuzen somit die Leidensthematik der anderen Bilder.
Die Fresken in der Dettinger Kirche gelten als ein herausragendes Zeugnis des deutschen Expressionismus.

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Die Größe der Bilder beträgt jeweils 820 KB:




Altarbild

Altarbild
„Große Kreuzigung“

Kreuzweg

Erste Station:
Jesus wird zum Tod verurteilt
Zweite Station:
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
Dritte Station:
Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Vierte Station:
Jesus begegnet seiner Mutter
Fünfte Station:
Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
Sechste Station:
Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Siebte Station:
Jesus fällt zum zweiten Mal
Achte Station:
Jesus begegnet den Töchtern Jerusalems
Neunte Station:
Jesus fällt zum dritten Mal
Zehnte Station:
Jesus wird seiner Kleider beraubt
Elfte Station:
Jesus wird an das Kreuz genagelt
Zwölfte Station:
Jesus stirbt am Kreuz
Dreizehnte Station:
Jesus ruht im Schoß seiner Mutter
Vierzehnte Station:
Der Leichnam wird in das Grab gelegt

Marienleben

„Verkündigung des Herrn“
an der linken Chorschräge
„Geburt des Herrn“
an der rechten Chorschräge

Fotos: Dirk Olaf Schmidt (aus dem Buch „Sehnsucht des Raumes“) | Zurück zur Kirche | Weiter zum Altarbild | © Michael Pfeifer